Mein Vater brauchte einen neuen PC – kompakt, leise, günstig. Meine Eltern laufen seit Jahren auf Ubuntu, also kein großes Setup-Drama. Die GMKtec NucBox G3 Plus hat alle Anforderungen erfüllt, und als das Gerät ankam, habe ich kurz in die Specs geschaut und gedacht: Warte mal. Das wäre eigentlich auch ein sehr ordentlicher Smart Home Server.
Also habe ich es einfach mal ausprobiert. Ubuntu, Home Assistant, ein paar Benchmarks gegen meinen Raspberry Pi – und am Ende hatte ich mehr gelernt als erwartet.
Warum ein Mini-PC als Smart Home-Zentrale?
Viele setzen auf Home Assistant, OpenHAB oder ioBroker – meist auf eigener Hardware, die 24/7 läuft. Der Raspberry Pi ist beliebt, hat aber Schwächen: SD-Karten-Ausfälle, kritische Stromversorgung und begrenzte Leistung. Intel NUCs sind leistungsstark, aber oft teuer. Die NucBox G3 Plus bietet eine spannende Alternative: kompakt, leise, erweiterbar und preislich attraktiv.
Die GMKtec NucBox G3 Plus im Überblick
- Kompakter Mini-PC, kaum größer als eine Handfläche
- Bis zu 16 GB RAM, schnelle NVMe-SSD (bis 1 TB)
- Intel N150 Quad-Core-Prozessor
- Leiser Lüfter, im Alltag kaum hörbar
- HDMI, 4x USB 3.0, 2,5 Gbit LAN (ideal für NAS/Backups)
- Leicht zu öffnen und zu erweitern (RAM/SSD)
- Varianten mit 8/16 GB RAM und 256/512/1024 GB SSD
- Stromversorgung über 12V-Netzteil (36W), HDMI-Kabel und Montageschiene im Lieferumfang
Hier direkt bestellen:
- GMKtec G3 Plus N150 Mini PC Intel Twin Lake N150, 16 GB RAM 3200 MHz, 512 GB PCIE3.0 SSD (bezahlter Link)
- GMKtec G3 Plus N150 Mini PC Intel Twin Lake N150, 16 GB RAM 3200 MHz, 1024 GB PCIE3.0 SSD (bezahlter Link)
- GMKtec G3 Plus N150 Mini PC Intel Twin Lake N150, 8 GB RAM 3200 MHz, 256 GB PCIE3.0 SSD (bezahlter Link)
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― Joachim
Vorteile gegenüber Raspberry Pi & Intel NUC
- Mehr Leistung und RAM als ein Pi, günstiger als viele NUCs
- Zukunftssicher durch Erweiterbarkeit
- 2,5 Gbit Ethernet für schnelles Heimnetz
- Keine SD-Karten-Probleme, schnelle NVMe-SSD
- Flexibel für Home Assistant, Proxmox, Docker, VMs
Vergleich: NucBox vs. Raspberry Pi vs. Intel NUC
| Gerät | RAM | Speicher | Netzwerk | Stromverbrauch | Lautstärke | Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Raspberry Pi 4 | bis 8 GB | SD/USB/SSD | 1 Gbit | ~5 W | passiv | schwankend |
| Intel NUC (klassisch) | bis 32 GB | SATA/NVMe | 1 Gbit | 10–20 W | oft hörbar | teuer |
| NucBox G3 Plus | bis 16 GB | NVMe | 2,5 Gbit | ~7 W | sehr leise | fair |
Praxistest: Einrichtung & Betrieb
Ich habe Ubuntu und Home Assistant getestet – beides läuft problemlos. Für Einsteiger empfehle ich Ubuntu Server oder Home Assistant OS direkt auf der NucBox. Fortgeschrittene können Proxmox nutzen und mehrere VMs/Docker-Container betreiben. Vor der Installation lohnt ein Blick ins BIOS: Die Einstellung ‘CPU Performance’ kann auf ‘Performance’ gestellt werden, um das Maximum aus der CPU herauszuholen – ohne nennenswerte Lautstärkezunahme.
Lautstärke & Stromverbrauch
- Im Leerlauf ca. 7 Watt, beim Booten kurz bis 15 Watt
- Jahresverbrauch ca. 61 kWh (~21,50 € bei 35 ct/kWh)
- Lüfter im Alltag kaum hörbar (ca. 35 dB direkt am Gerät)
- Für Schlafzimmerbetrieb weniger geeignet, im Wohnraum unkritisch
Fazit & Empfehlung
Die GMKtec NucBox G3 Plus ist eine leistungsstarke, leise und flexible Smart Home-Zentrale. Sie bietet mehr Leistung und Komfort als ein Raspberry Pi, ist günstiger als viele klassische NUCs und punktet mit 2,5 Gbit LAN, schneller SSD und Erweiterbarkeit. Ideal für ambitionierte Smart Home Setups, Docker, VMs und schnelle Netzwerke.
Nutzt ihr einen Mini-PC als Smart Home-Zentrale? Oder setzt ihr noch auf den Raspberry Pi? Schreibt es in die Kommentare.